Über uns

Das Kollektiv Bewegungsfreiheit fand erstmalig im Sommer 2014 zusammen. In den Jahren zuvor hatte sich in Kreuzberg eine Protestbewegung gebildet, deren Ziel es war, auf die Situation von Asylsuchenden und Non-Citizen aufmerksam zu machen und für ihre Rechte einzutreten. Nach der Räumung des Oranienplatzes und der Gerhard-Hauptmann-Schule brauchten viele Leute Unterstützung und so entstand die Idee, eine Soliparty für die Betroffenen zu veranstalten. Sie sollte zum einen politische Ansprüche erfüllen und zum anderen einen möglichst hohen finanziellen Gewinn erzielen. Zu diesem Anlass traf sich eine kleine Gruppe von Aktivist*innen aus dem politischen Umfeld und aus dem Berliner Technopartysektor, diskutierte, lernte sich und ihre Vorstellungen von Solipartys kennen und beschloss, gemeinsam aktiv zu werden.

Die Initiative Einiger fand schnell Anklang bei weiteren Unterstützer*innen. Es formte sich ein innerer Kern, um den sich zahlreiche Menschen sammelten, die durch das Vermitteln von Djs, vernetzen mit anderen Flüchtlingsaktivist*innen, Tipps und Infos, Kassenschichten, Zuspruch und allerlei anderen solidarischen Aktionen der Gruppe und ihren Veranstaltungen zu einer breiteren Öffentlichkeit verhalfen. Mit den Jahren ist eine erfolgreiche Solipartyreihe entstanden, die mit bis zu drei Veranstaltungen im Jahr kontinuierlich arbeitet und bereits eine beachtenswerte Zahl an Fällen unterstützen konnte.

Aus dem anfänglichen Solidaritätsfokus auf die Oranienplatzkonflikte entwickelte sich der Tenor, berlinweit Ansprech- und Unterstützungspartner*in zu sein und immer auch auf die verfehlte Asylpolitik insgesamt aufmerksam zu machen.

 

bewegegungsfreiheit@posteo.de

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Our collective „ Bewegungsfreiheit – Freedom of Movement“ was founded in the summer of 2014.

We are political activists as well as members of the Berlin party scene and came together during the refugge-protests in Kreuzberg. Afte the eciction of the Oranienplatz a lot of people needed support and we hat the idea, to organise a chartity event. That’s why we met, discussed, got to know each other and our ideas of Soli-Parties. Our connection with the Berlin night life provoked the approach to organize parties with a focus on techno music. The initiative of a few people motivated other supporters and a network of persons who helped to gain publicity, connect DJs and refugee activists, giving advices and assist at the parties was formed. Meanwhile we have up to 3 events the year and we are proud, that we already could help a noticeable number of people.

The project developed from focussing on O-Platz to support refugees city-wide and drawing attention to the misguided asylum politics in Berlin, Germany and the EU in general.

 

bewegegungsfreiheit@posteo.de

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